Sondennahrung

Einleitung

Wenn alle Möglichkeiten einer ausreichenden Nährstoffaufnahme durch Zusatznahrungen oder ausschließliche Trinknahrungen erschöpft sind, sollte eine künstliche Ernährung in Betracht gezogen werden. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es mitunter nur, per Sondenernährung alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und auf diese Weise lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Je nach Ernährungsstatus und Allgemeinzustand ist eine Sondenernährung im Rahmen einer Ernährungstherapie über einige Wochen angezeigt, sie kann jedoch auch langfristig notwendig sein. Mit entsprechender Unterstützung eines professionellen Pflegeteams kann eine solche künstliche Ernährung auch zu Hause durchgeführt werden.

Bevor eine künstliche Ernährung eingeleitet wird, bedarf es der ausführlichen Information und Aufklärung des Patienten und der Angehörigen. Die Vor- und Nachteile der Sondenernährung müssen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Letztlich sollte der Wille des Betroffenen maßgeblich für die Entscheidung sein.

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Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege (Auszug )

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